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Was ist Rugby?


Ganz wichtig: Rugby ist nicht American Football!!


Ziel des Spieles ist es, zu gewinnen. Dafür muss man mehr Punkte als der Gegner erzielen, und dafür gibt es grundsätzlich drei Möglichkeiten:

 

Man kann den Ball an der gegnerischen Verteidigung vorbei in das gegnerische Malfeld tragen und dort am Boden ablegen. Ein großer Unterschied zum American Football ist hier, dass der Ball wirklich kontrolliert abgelegt werden muss. Das einfache Überqueren der Mallinie, mit anschließendem Tanz wie beim American Football, reicht beim Rugby nicht.

 

Ein so genannter »Versuch« (englisch »try«) zählt fünf Punkte. Anschließend hat die Mannschaft, die den Versuch gelegt hat, die Möglichkeit, eine »Erhöhung« (englisch »conversion«) per Kick zu erzielen, um so zwei weitere Punkte zu erhalten. Der Ball muss dabei zwischen die beiden Pfosten des h-förmigen Tores (»Malstangen«) und über dessen Querlatte gekickt werden.

 

Nach einem schweren Regelverstoß erhält die Mannschaft, gegen die der Regelverstoß erfolgt ist, die Möglichkeit, auf die Malstangen zu kicken, was bei einem erfolgreichem Kick drei Punkte bringt. Neben dieser Option hat die kickende Mannschaft die Möglichkeit, den Ball per Kick ins Aus zu befördern. Bei einem Strafkick hat dann die gefoulte Mannschaft dort, wo der Ball ins Aus gegangen ist, Einwurf in die »Gasse«.

 

Aus dem offenen Spiel heraus kann ebenfalls mittels »Drop-Kick« durch die Stangen gepunktet werden, was ebenfalls drei Punkte wert ist. Bei einem »Drop-Kick« muss der Ball erst den Boden berühren und kann dann durch die Stangen gekickt werden.

 

Das Spiel

 

Der Ball darf mit der Hand nur nach hinten geworfen oder übergeben werden. Sollte der Ball aber doch einmal nach vorne gepasst oder fallen gelassen werden, so ist dies ein Regelverstoß, auf den ein »Gedränge« folgt. In einem »Gedränge« treten sich die Stürmer der beiden Mannschaften in Formation gegenüber und versuchen, durch Drücken und Schieben in Besitz des Balles zu gelangen.

 

Das Kicken des Balles ist jedoch in alle Richtungen erlaubt.

 

Im Rugby darf nur der balltragende Spieler angegriffen werden. Es ist erlaubt, diesen durch Umklammern und Festhalten zu behindern (»tackeln«) und ihn nach Möglichkeit zu Boden zu bringen.»Tackeln« oberhalb der Schultern ist streng verboten und wird als gefährliches Spiel abgepfiffen. Das »Tackeln«, Blocken oder Attackieren von Spielern, die nicht in Ballbesitzt sind, wird meist mit Strafkick und oft auch einem Platzverweis bestraft. Wenn ein Spieler zu Boden gebracht wurde, muss er den Ball sofort loslassen, um ihn nicht zu blockieren. Tut er das doch, wird dies meistens mit einem Strafkick geahndet. Er muss damit dem Gegner die Möglichkeit geben den Ball zu erobern, um dadurch das Spiel flüssig zu halten. Allerdings dürfen beide Mannschaften den Ball in einer solchen Situation durch Schieben und Drücken den Ball auf ihre Seite bringen, diese Situation wird auch »ruck« genannt.

 

Schlagen, Beinstellen, Kratzen, Beißen und jegliches unfaires Spiel sind im Rugby verboten, dies wird vom Schiedsrichter je nach Schwere hart geahndet. Auch ist es, außer dem Kapitän, keinem der Spieler erlaubt, mit dem Schiedsrichter zu diskutieren, dies kann sogar zu Strafen gegen die Mannschaft bis hin zu einem Platzverweis führen. Da Rugby ein sehr körperbetontes Spiel ist, ist es besonders wichtig sich an diese Regeln zu halten!

 

Die Spielkleidung besteht aus einem festen Trikot, kurzen Hosen, Stutzen und Stollenschuhen, außerdem ist das Tragen eines Mundschutzes Pflicht! Harte Helme oder Panzer wie beispielsweise beim Eishockey oder American Football sind beim Rugby nicht erlaubt. Es steht jedoch jedem Spieler frei, einen Kopfschutz aus weichem, dünnen Material, oder ein dünnes, schaumstoffgefüttertes Schulterpolster unter dem Trikot zu tragen.

 

Eine Fülle von Regeln machen Rugby auf den ersten Blick recht unübersichtlich und verwirrend. Doch für jeden, der sich mit diesem Sport näher befasst oder sogar spielt, ist eine Sache vollkommen klar: RUGBY MACHT EINFACH SPAß!

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