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HOCKEY: Durch den Schneesturm zum Wiederaufstieg
21.01.17
Text aus dem aktuellen Bully

Ein Jahr nach dem traurigen Abstieg in allerletzter Sekunde feiern unsere 1. Herren den Wiederaufstieg in die Hallen-Hockey-Bundesliga - und das in atemraubender Geschwindigkeit. Nach sieben Siegen in sieben Spielen steht der SC Frankfurt 1880 uneinholbar an der Spitze der Tabelle der 2. Bundesliga Sud. Die Konkurrenten in den anderen 2. Ligen kämpfen noch um Aufstiegspunkte und schauen staunend nach Hessen. Einen solchen Durchmarsch hatte niemand erwartet.

Den entscheidenden Sieg bei der HG Nürnberg mussten sich die Spieler von Coach Nicklas Benecke noch einmal hart erarbeiten. Schon die Reise war ein Abenteuer. Mit sechzig Stundenkilometer schlichen die beiden 80-Vereinsbusse am Tag vor dem Match durch den Schneesturm auf der Autobahn 3 in Richtung Nürnberg. Zum Glück blieben Busse und Spieler heil. Auch das Spiel startete mit Mühe, zunächst galt es einem Rückstand hinterherzulaufen, zur Pause stand es dann aber 3:1 fur unser Team. Und am Ende 6:3, der Wiederaufstieg war perfekt. In der Kabine knallten – nein, keine Sektkorken – die Kronkorken. Der Vater von Thorsten Küffner hatte die Mannschaft mit fränkischen Bier aus seiner Heimat versorgt und so gab es ausgiebige Bierduschen.

Die Partie selbst war ein Spiegelbild der Saison. Tobias Müller im Tor und die Defensive mit den Routiniers Anton und Moritz Schmidt-Opper sowie Thorsten Küffner war kaum zu überwinden. Im Offensivspiel sieht Trainer Benecke das größte Ausbaupotential, wenn es im kommenden Herbst wieder erstklassig wird. Dass 1880 in diesem Winter derart dominieren würde, hatte auch er nicht erwartet. „Ich dachte die Liga ist stärker, aber wir hatten auch Glück, dass sich unsere Gegner die Punkte gegenseitig weggenommen haben.“ Zudem gab es keine schlimmen Verletzungen, und Kapitän Anton Schmidt-Opper konnte nach dem schlimmen Foul in Kreuznach in der Nürnberger Partie (wenn auch unter Schmerzmitteln) wieder antreten. Wie schon auf dem Feld machte sich auch in der Halle das intensive Eckentraining bezahlt, die Ausbeute ist beachtlich. Nach dem obligatorischen Pommes-und-Hamburger-Stopp und einer schneefreien Rückfahrt nach Frankfurt feierten Trainerteam und Mannschaft noch bis spät in die Nacht.

Wer die 80er Aufsteiger persönlich bejubeln will, kann das schon an diesem Freitag im immer brisanten Hessenderby gegen Rüsselsheim (20.30 Uhr in der Fabriksporthalle) tun. Sie haben es verdient! Den Saisonabschluss bilden zwei Spiele gegen Limburg (27. Januar in Limburg/29. Januar 12 Uhr in der Fabriksporthalle). Danach haben die Spieler drei Wochen Pause, bevor die Vorbereitung auf die Rückrunde in der Feldsaison beginnt. „Da jetzt auch gleich den Aufstieg zu erwarten, wäre vermessen“, sagt Benecke, „aber mit fünf Punkten Rückstand ist vieles möglich.“ Und vielleicht nehmen sich die Gegner ja wieder gegenseitig die Punkte weg.




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